www.nb-radiotreff.de Der Offene Kanal Hörfunk der Medienanstalt Mecklenburg-Vorpommern WESTBRANDENBURG@ NACHRICHTEN & Internetr@dio WARNOW Rostock in Kooperation mit radio xy Berlin
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Vergangene Sendungen

 

Sonntag 06.05.2018                                                  17.00 - 18.00 Uhr                                                           30 April 1945 . Panzer und Soldaten der Roten Armee erreichen Demmin, eine kleine Stadt in Mecklenburg-Vorpommern. Wehrmacht und SS haben die Stadt verlassen. Im 200 km entfernten Berlin begeht Adolf Hitler Selbstmord. Demmin wird zum Ort einer schrecklichen Tragödie: Während die Rote Armee heranrückt, nehmen sich hunderte Einwohner das Leben. Sie schneiden sich die Pulsadern auf, vergiften oder erschießen sich; Eltern töten erst ihre Kinder und dann sich selbst, ganze Familien gehen mit Steinen beschwert ins Wasser. Bis zum Ende der DDR wird über die konkreten Umstände des beispiellosen Massensuizids geschwiegen, die genauen Opferzahlen der kollektiven Hysterie sind bis heute nicht bekannt.                           Heute versuchen Neonazis die Leerstelle zu besetzen und für ihre Zwecke zu missbrauchen. An jedem 8. Mai, dem Tag des Endes des Zweiten Weltkriegs, vollzieht sich in Demmin ein gespenstisches Ritual: Neonazis marschieren schweigend durch die Straßen der Gemeinde, in der mehrere Hundertschaften der Polizei Stellung bezogen haben und versuchen, Gegendemonstranten von der Route fernzuhalten. An diesem angespannten Tag verdichten sich hier die Risse innerhalb der deutschen Gesellschaft aufs Äußerste. Mit ihrem „Trauermarsch“ instrumentalisieren die Rechtsradikalen die Erinnerung an die furchtbare Tragödie.                                                                        Am 22. März hatte der Film ÜBER LEBEN IN DEMMIN jetzt seine Welturaufführung. In seinem Film geht Regisseur Martin Farkas den verborgenen Folgen der Ereignisse nach. Überlebende sprechen zum ersten Mal über die schrecklichen, lange verdrängten Erfahrungen ihrer Kindheit und Jugend. Farkas erkundet, welche Spuren die Traumatisierung und das Schweigen darüber bei den Nachgeborenen hinterlassen haben – und wie tief sie in unsere Gegenwart hineinwirken. Die Stadt wie er sie in diesem genau beobachteten, komplexen und aufrichtigen Film schildert, erscheint tief gespalten. Neben dem Wunsch nach Versöhnung und dem Willen zu einer ehrlichen Aufarbeitung stehen Hass und Feindseligkeit. So eröffnet der Film an diesem exemplarischen Ort einen neuen Blick auf den heutigen, weiterhin schwierigen Umgang der Deutschen mit ihrer Geschichte. Ein Trauma, das Ungeheuer gebiert sagt Regisseur und Dokumentarfilmer Martin Farkas.                           Internetradio WARNOW Rostock sprach mit ihm darüber, war bei Uraufführung in DEMMIN dabei und konnte sich von der Wirkung des Films am historischen Ort des Geschehens selbst ein Hörbild machen.   

Sonntag 15.04.2018                           von 17.00 - 18.00 Uhr 

Polarforscher tagten an der Universität Rostock

 

Die kalten Regionen der Erde – Arktis, Antarktis und Hochgebirge – sind durch die globale Erwärmung, verursacht durch die Menschen, unter massivem Druck. Nie gefror in der Arktis weniger Meereis als diesen Winter. Ein Grund dafür waren die ungewöhnlich hohen Temperaturen. Sie lagen in der Zentralarktis höher als 10°C im Vergleich zum langjährigen Mittelwert. Entwicklungen wie diese und die sich daraus ergebenden Konsequenzen werteten Polar- und Klimaforscher auf der 27. Internationalen Polartagung an der Universität Rostock. Die sich verändernden Polarmeere waren ebenfalls Thema eines öffentlichen Abendvortrages. Die deutsche Meeresbiologin Antje Boetius, Professorin der Universität Bremen und Direktorin des Alfred-Wegener-Institut in Bremerhaven, sprach in der Aula im Universitätshauptgebäude zum Thema „Polarmeere im Wandel: Was wissen wir über die Tiefsee“.

Internetr@dio WARNOW Rostock sendet ihren Vortrag in voller Länge. Er war so spannend und anschaulich, dass man glatt auf den Overhead-Projektor verzichten kann. So spannend kann Polarforschung sein!

Sonntag den 04.03.2018    

von 17.00 - 18.00 Uhr

 Blues, Rock und Soul aus dem Mississippi Delta. Memphis, die Stadt der Bürgerrechts-

bewegung der USA. Teil 1 und 2

  

 

Dienstag (Tag der Deutschen Einheit)

03.10.2017                                                    von  16.00 - 17.00 Uhr                                                                                  von 21.00 - 22.00 Uhr

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Sonntag 08.10.2017

Von 17.00 – 18.00 Uhr

Auf zum direkthören bitte Link- drücken ab 16.58 Uhr

 

http://www.nb-radiotreff.de/home/index.html

 

oder eine Stunde später abzurufen auf der Mediathek

 

http://www.mmv-mediathek.de/sendungen/404-internetr_dio_warnow_rostock.html

 

Der Schattenmann .... Nach 55 Jahren sitzen Fluchthelfer und Flüchtling im Studio und erzählen von ihrer geglückten Flucht aus der DDR über Rostock nach Gedser/Dänemark.

 

 

Jedes Jahr feiern wir den Tag der Deutschen Einheit. Sozusagen als Folge der friedlichen Revolution der DDR-Bürger gegen das marode Regime, unter der Führung einer anachronistisch gewordenen Einheitspartei, der SED. Bis es am 03. Oktober 1990 dazu aber kommen konnte, versuchten zuvor Abertausende von DDR-Bürgern per lebensgefährlicher Flucht in die Freiheit zu gelangen. Auf z-T. schier abenteuerliche Weise. 

U. a. auch in Autos, in die ein Versteck eingebaut worden war, in welches ein Mensch hineinpasste – meist zwischen Rücksitz und Kofferraum. So kamen sicher etwa 1.000 Menschen in den Westen (grob geschätzt, weil es darüber kaum verlässliche Daten gibt). Leider wurden viele Flüchtlinge und Fluchthelfer dabei verhaftet und gerieten in Stasi-Haft. Aber, es gibt auch rühmliche und vor allem geglückte Ausnahmen. – Und zwar über die Ostsee, von Rostock mit der Autofähre nach Gedser auf das gegenüberliegende dänische Ufer.

Ein damals Westberliner-Fluchthelfer, mit einer Dänin verheiratet, benutzte diese seltene Form der Transitreise nach dem Mauerbau von 1961, um viele Erwachsene, aber auch Kinder, eben über den Umweg Dänemark in die rettende Freiheit zu bringen. Die Flüchtenden im Autoversteck, konnten diesen Retter in größter persönlicher Not, kaum richtig  erkennen, nur schemenhaft – mehr als nur einen Schatten von ihm, konnten sie nicht wahrnehmen. Das war gewollt und für die Sicherheit aller überlebensnotwendig.

Diesem Schattenmann, hat der dänische Journalist  Jesper Clemmensen jetzt ein Buch gewidmet, mit dem gleichnamigen Titel Skygge Mand – also Schattenmann – Flugthjälper – den kolde Krigs Berlin.

Internetr@dio WARNOW Rostock hat beide, den Fluchthelfer Dietrich Rohrbeck und den Flüchtling Stephan Wüst von einst, ins Studio geladen. Es entstand eine tiefgehende Geschichte, nach über 55 Jahren noch immer packend und berührend

Frau Kuckuck's Kaffeehaus-Gedanken

 

Schon zum 3. Mal meldet sich unsere "Reflektorin für Alltagsfragen" Frau Kuckuck zu Wort, direkt aus ihrem Lieblingscafé in Berlin. 

Ihre Gedanken gelten den Männern, Sex, dem Plgern und Fußball. Doch Vorsicht, was da an Gedanken von ihr zu Gehör gebracht wird, ist, vom emanzipatorischen Ansatz her, subversiv! Dennoch es darf auch in Mecklenburg-Vorpommern darüber gelacht werden.

Internetr@dio WARNOW Rostock besitzt von Frau Kuckuck die Lizens zum Lachen!

 

 

Sonntag 15.10.2017        von 17.00 - 18.00 Uhr

 

Die digitale Welt der Frau Kuckuck

.... ist eine heitere Betrachtung aus unserer inzwischen zum Alltag gewordene Computerwelt. Selbstreflektierend und mit analogem Weitblick betrachtet Frau Kuckuck Ihre eigene digitale Alltagswelt. Beim Hinterfragen so mancher bereits liebgewonnenen Verhaltensweisen mit Apps, Handy und Co. fällt dem Zuhörer plötzlich auf........

Ach was... folgen Sie einfach Frau Kuckuck auf dem akustischen Weg der Erkenntnis. Digital versteht sich, mit Internetr@dio WARNOW Rostock. Aha-Effekte sind vorprogrammiert! 

Sonntag 01.10.2017                      von 17.00 - 18.00 Uhr

Unter dem Brandenburger Tor machten die befragten Wähler ihrem Herzen Luft. Einige befinden sich noch immer in politischer Schockstarre.

Erinnern Sie sich noch? Die Erste Hochrechnung zur Bundestagswahl, ist gerade mal eine Woche alt. Und was hat sich in dieser einen Woche nicht schon alles auf dem Berliner Polit-Parkett ereignet: Eine Sitzung jagte die andere, Presseerklärungen, Rücktrittsforderungen, Jamaika-Koalitions-Diskussionen in den Medien bereits schon fast wieder bis zum Wählerverdruss reichenden Abwinken; - SPD/CDU und CSU lecken noch immer an den Wunden, die Ihnen die weggelaufenen Wähler schmerzhaft zugefügt haben. Selbst die neue Rechtsaußen agierende Alternative für Deutschland hat, noch nicht einmal im Reichstag physisch angekommen, am wertkonservativen Parteirand erste Erosionserscheinungen wegstecken müssen, Mitglieder verabschiedeten sich aus der frischgekürten neuen Bundestagsfraktion, nicht ohne ihr Mandat mitzunehmen.

Fest steht, nach der Wahl ist kurz vor dem Nationalfeiertrag, dem Tag der Deutschen Einheit. Und wie denkt derjenige der seiner Staatsbürgerlichen Pflicht nachgekommen ist und gewählt hat?

Vor allem wie fühlt er sich nach diesem Wahlergebnis, was er letzten Endes ja zu verantworten hat. Internetr@dio WARNOW Rostock hat einmal nachgefragt, dort wo man sich trifft, am und um Berlins Wahrzeichen, dem Brandenburger Tor, auch dem Symbol der Wiedervereinigung und nur wenige Schritte vom Reichstag entfernt.

Hören Sie selbst, wie der Souverän, der Wähler, denkt und sich nach dieser Wahl fühlt

Internetr@dio WARNOW Rostock sendet auf nb-radiotreff am: Dienstag   19.15 - 19.45

Mittwoch  17.00 - 17.30 Uhr

Freitag      19.15 - 19.45 Uhr

Freitag      01.00 - 05.00 Uhr

1 x monatlich Bürgerschaftssitzungen der Hansestadt Rostock

Sonntag    17.00 - 18.00 Uhr "Leuchtturm"

+ Live- und Mitschnittsendungen je nach Ereignis

                                                                         Pro arte. Künstlerakademie in

Mecklenburg-Vorpommern e.V.

Projektbeschreibung   „Internet-Radio Rostock“

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